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Versetzung und Abschlüsse an der Nelson-Mandela-Schule

An der Nelson-Mandela-Schule können alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:

    • Hauptschulabschluss (nach Klasse 9)
    • Hauptschulabschluss nach Klasse 10
    • Mittlerer Schulabschluss
    • Mittlerer Schulabschluss mit Qualifikation zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe
    • Mittlerer Schulabschluss mit Qualifikation zum Besuch der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe

Für den Erwerb der Abschlüsse gelten die Bedingungen, die das Schulgesetz des Landes NRW und die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I festschreiben.

 

Versetzungsbestimmungen für die integrierte Sekundarschule

Für die Versetzung an der Nelson-Mandela-Schule gelten im Allgemeinen folgende Bestimmungen:

 

§ 21 Allgemeine Versetzungsbestimmungen, Vorversetzung, Wiederholung, Rücktritt 

(1) Das Versetzungsverfahren richtet sich nach § 50 Schulgesetz NRW. Die Schule hat ihren Unterricht so zu gestalten und die Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass die Versetzung der Regelfall ist; die Standards müssen gewahrt bleiben. 

(2) Eine Vorversetzung ist zum Ende eines Schulhalbjahres oder eines Schuljahres möglich. Eine Schule kann leistungsstarke Schülerinnen und Schüler nach der Erprobungsstufe in Gruppen zusammenfassen, die auf Grund individueller Vorversetzung eine Klasse überspringen oder übersprungen haben. 

(3) Eine Schülerin oder ein Schüler kann auf Antrag der Eltern die vorhergegangene Klasse einmal freiwillig wiederholen oder spätestens am Ende des ersten Schulhalbjahres in die vorhergegangene Klasse zurücktreten, wenn sie oder er in der bisherigen Klasse nicht mehr erfolgreich mitarbeiten kann. Darüber entscheidet die Versetzungskonferenz. Zum nächsten Versetzungstermin wird eine Versetzung nicht erneut ausgesprochen. Erworbene Abschlüsse und Berechtigungen bleiben erhalten. 

 

§ 22 Allgemeine Versetzungsanforderungen 

(1) Eine Schülerin oder ein Schüler wird versetzt, wenn 

1. die Leistungen in allen Fächern und Lernbereichen ausreichend oder besser sind oder 

2. nicht ausreichende Leistungen gemäß §§ 25 bis 29 ausgeglichen werden können oder unberücksichtigt bleiben. 

(2) Die Entscheidung der Versetzungskonferenz beruht auf den Leistungen der Schülerin oder des Schülers im zweiten Schulhalbjahr. Die Gesamtentwicklung während des ganzen Schuljahres und die Zeugnisnote im ersten Schulhalbjahr sind zu berücksichtigen.
(3) Eine Schülerin oder ein Schüler kann auch dann versetzt werden, wenn die Versetzungsanforderungen aus besonderen Gründen nicht erfüllt werden konnten, jedoch erwartet werden kann, dass auf Grund der Leistungsfähigkeit, der Gesamtentwicklung und der Förderungsmöglichkeiten der Schule in der nachfolgenden Klasse eine erfolgreiche Mitarbeit möglich ist. Eine Versetzung nach Satz 1 ist ausgeschlossen, wenn damit die Vergabe eines Abschlusses oder einer Berechtigung verbunden ist. 

(4) Die in einem Schuljahr im Wechsel für ein Schulhalbjahr unterrichteten Fächer eines Lernbereichs (Halbjahresunterricht) sind als versetzungswirksam anzukündigen. 

(5) Leistungen in Arbeitsgemeinschaften sind nicht versetzungswirksam.

 

§ 29 Besondere Versetzungsbestimmungen für die Sekundarschule 

  1. In der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 und 6 gelten die Versetzungsbestimmungen des § 28.

§ 28 Besondere Versetzungsbestimmungen für die Gesamtschule 

(1) Die Schülerinnen und Schüler gehen ohne Versetzung in die Klassen 6 bis 9 über. Die Klassenkonferenz soll den Verbleib in der bisherigen Klasse empfehlen, wenn die Schülerin oder der Schüler dadurch besser gefördert werden kann. Diese Empfehlung ist mit den Eltern zu beraten. Der Empfehlung der Klassenkonferenz wird entsprochen, sofern die Eltern nicht schriftlich widersprechen. 

(2) Eine Schülerin oder ein Schüler wird in die Klasse 10 versetzt, wenn die Bedingungen für die Vergabe des Hauptschulabschlusses (§ 40 Absatz 2) erfüllt sind.

 

VV zu § 28 

28.1 zu Absatz 1 

Ist im zweiten Schulhalbjahr absehbar, dass die Klassenkonferenz den Verbleib der Schülerin oder des Schülers in der bisherigen Klasse empfehlen wird, unterrichtet die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer die Eltern schriftlich spätestens zehn Wochen vor Beginn der Sommerferien und bietet ihnen einen Beratungstermin an. 

 

Erwerb von Abschlüssen

Für die Vergabe der Schulabschlüsse ist nicht zuletzt entscheidend, in welcher Anzahl ein Schüler/eine SchülerIn am Unterricht auf der Erweiterungsebene teilgenommen hat. Daher ist auch §20 der APO SI relevant:

 

§20, Abs. 5

(5) In der Sekundarschule in der integrierten Form beginnt der Unterricht mit weiteren Maßnahmen der Binnendifferenzierung auf zwei Anspruchsebenen (Grundebene, Erweiterungsebene) in Mathematik und in Englisch in Klasse 7, in Deutsch in Klasse 8 oder in Klasse 9, in einem der Fächer Physik oder Chemie in Klasse 9. Die Entscheidungen trifft die Schulkonferenz. 

 

Nach Klasse 9 wird in der Regel der Hauptschulabschluss erworben. Für die Versetzung in Klasse 10 ist der Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 Bedingung. Nach Klasse 10 kann der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 erworben werden. Für beide Hauptschulabschlüsse sind -neben den allgemeinen Versetzungsbestimmungen- die Versetzungsanforderungen für die Hauptschule (§25) von Bedeutung:

 

§ 40 Hauptschulabschluss
(1) Für das Verfahren bei der Vergabe des Hauptschulabschlusses gilt § 50 Schulgesetz NRW entsprechend; ein Abschlussverfahren nach dem Abschnitt 5 dieser Verordnung findet nicht statt. 

(3) Eine Schülerin oder ein Schüler der Gesamtschule oder Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 erwirbt mit der Versetzung in die Klasse 10 den Hauptschulabschluss, wenn die Versetzungsanforderungen der Hauptschule (§ 22 Absatz 1, § 25 Absatz 1 und 2) erfüllt sind. 

 

VV zu § 40 

40.3 zu Absatz 3 

40.3.1 Für den Hauptschulabschluss sind in den Lernbereichen Arbeitslehre und Naturwissenschaften ausschließlich die Einzelnoten der Fächer Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft sowie Biologie, Physik, Chemie maßgeblich. 

40.3.2 In den Fächern, die auf zwei unterschiedlichen Anspruchsebenen unterrichtet werden, können bei erteiltem Unterricht auf der Erweiterungsebene die Mindestanforderungen um eine Notenstufe unterschritten werden. 

 

§ 41 Hauptschulabschluss nach Klasse 10
(1) Eine Schülerin oder ein Schüler der Hauptschule, der Sekundarschule oder der Gesamtschule erwirbt nach dem Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10 den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, wenn sie oder er die Versetzungsanforderungen gemäß § 22 Absatz 1 und § 25 Absatz 1 und 2 erfüllt.

 

VV zu § 41 

41.1 zu Absatz 1 

41.1.1 Für die Vergabe des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 wird für die Lernbereiche Arbeitslehre und Naturwissenschaften jeweils eine Gesamtnote gebildet. Die Lernbereichsnote wird von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern gemeinsam festgesetzt. Eine zusätzliche Benotung der Einzelfächer der Lernbereiche findet nicht statt. 

41.1.2 In Gesamtschulen und in Sekundarschulen nach § 20 Absatz 5 und 6 können in den Fächern, in denen Unterricht auf der Erweiterungsebene erteilt wurde, die Mindestanforderungen um eine Notenstufe unterschritten werden. 

§ 25 Besondere Versetzungsbestimmungen für die Hauptschule
(1) Eine Schülerin oder ein Schüler wird auch dann in die Klassen 7 bis 9 und 10 Typ A versetzt, wenn die Leistungen 

1. in nicht mehr als einem der Fächer Deutsch, Mathematik, Eng-
lisch mangelhaft sind,

2. in einem der Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch mangelhaft
und in einem der übrigen Fächer nicht ausreichend sind oder

3. in nicht mehr als zwei der übrigen Fächer nicht ausreichend,
darunter in einem Fach mangelhaft sind.

(2) Bei der Versetzung in die Klassen 9 und 10 Typ A wird abweichend von Absatz 1 die Leistung in der Fremdsprache der Gruppe der übrigen Fächer zugeordnet. 

 

 

Für die Vergabe des Mittleren Schulabschlusses gelten an der Nelson-Mandela-Schule folgende Bedingungen:

 

§ 42 Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)

(3) Eine Schülerin oder ein Schüler der Gesamtschule oder der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 erwirbt nach dem Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10 den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), wenn sie oder er 

 

1. an mindestens zwei Kursen oder dem Unterricht in zwei Fächern auf Erweiterungsebene teilgenommen hat, 

2. in den Kursen auf Erweiterungsebene oder den Fächern mit Unterricht auf Erweiterungsebene und im Wahlpflichtunterricht mindestens ausreichende, in den Fächern der Grundkurse oder in den Fächern mit Unterricht auf der Grundebene mindestens befriedigende Leistungen erzielt hat und 

3. in den anderen Fächern bei sonst mindestens ausreichenden Leistungen in zwei Fächern mindestens befriedigende Leistungen erzielt hat.

Hat eine Schülerin oder ein Schüler mehr als zwei Erweiterungskurse oder Fächer mit Unterricht auf Erweiterungsebene besucht, werden die Leistungen in diesen Fächern wie eine um eine Notenstufe bessere Leistung im Grundkurs oder auf der Grundebene gewertet. Der Abschluss wird auch dann vergeben, wenn die geforderten Leistungen in nicht mehr als einem der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Fach des Wahlpflichtunterrichts oder in nicht mehr als einem der übrigen Fächer um eine Notenstufe unterschritten werden und diese Leistung durch eine bessere Leistung in einem anderen Fach ausgeglichen wird; dabei muss die Minderleistung in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Fach des Wahlpflichtunterrichts durch eine bessere Leistung in einem anderen Fach dieser Fächergruppe ausgeglichen werden. Eine Unterschreitung der Leistungen in den übrigen Fächern um bis zu zwei Notenstufen bleibt unberücksichtigt. 

 

Mit der Fachoberschulreife kann die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben werden:

 

§ 43 Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

4) Eine Schülerin oder ein Schüler der Gesamtschule oder der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 erwirbt mit dem mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe und setzt die Schullaufbahn dort in der Einführungsphase fort, wenn 

1. sie oder er an mindestens drei Erweiterungskursen oder am Unterricht in mindestens drei Fächern auf Erweiterungsebene teilgenommen hat, 

2. die Leistungen in den Fächern der Erweiterungskurse oder des Unterrichts der Erweiterungsebene und im Fach des Wahlpflichtunterrichts mindestens befriedigend und im Fach des Grundkurses oder im Fach mit Unterricht auf der Grundebene mindestens gut sind und 

3. die Leistungen in den übrigen Fächern mindestens befriedigend sind. 

Bei der Teilnahme an mehr als drei Erweiterungskursen oder am Unterricht in mehr als drei Fächern auf Erweiterungsebene wird die im Fach des vierten Erweiterungskurses oder des vierten Faches auf Erweiterungsebene erzielte Leistung wie eine um eine Notenstufe bessere Note im Fach des Grundkurses oder des Fachs mit Unterricht auf der Grundebene gewertet. Die Berechtigung wird auch dann vergeben, wenn die geforderten Leistungen in nicht mehr als einem der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Fach des Wahlpflichtunterrichts um eine Notenstufe unterschritten werden und diese Leistung durch eine bessere Note in einem anderen Fach dieser Fächergruppe ausgeglichen wird. Bis zu zwei Unterschreitungen um eine Notenstufe und eine weitere Unterschreitung um bis zu zwei Notenstufen in der Gruppe der übrigen Fächer müssen durch jeweils mindestens gute Leistungen in anderen Fächern ausgeglichen werden. Jedes Fach darf nur einmal zum Ausgleich herangezogen werden. 

(5) Eine Schülerin oder ein Schüler der Gesamtschule oder der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe wird durch Beschluss der Abschlusskonferenz zum Besuch auch der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe zugelassen, wenn sie oder er bis zum Ende der Klasse 10 am Unterricht in einer zweiten Fremdsprache teilgenommen hat, die Leistungen die Anforderungen nach Absatz 4 übertreffen und die Abschlusskonferenz davon überzeugt ist, dass sie oder er auf Grund der gezeigten Leistungen erfolgreich am Unterricht in der Qualifikationsphase teilnehmen kann. 

6) Die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe schließt die Berechtigung zum Besuch der Bildungsgänge des Berufskollegs ein, die zur allgemeinen Hochschulreife führen

 

Unter bestimmten Umständen kann ein Abschluss oder eine Berechtigung mittels einer Nachprüfung erworben werden:

 

§ 44 Nachprüfung zum Erwerb von Abschlüssen und Berechtigungen 

(1) Eine Schülerin oder ein Schüler kann eine Nachprüfung ablegen, um nachträglich einen Abschluss oder eine Berechtigung zu erwerben. 

(2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter spricht die Zulassung zur Nachprüfung aus, wenn durch die Verbesserung der Note von „mangelhaft“ auf „ausreichend“ in einem einzigen Fach die Voraussetzungen für den Erwerb des angestrebten Abschlusses erfüllt würden oder in der Hauptschule, der Realschule, der Sekundarschule oder der Gesamtschule durch die Verbesserung der Note um eine Notenstufe in einem einzigen Fach die Voraussetzungen für den Erwerb der angestrebten Berechtigung erfüllt würden. 

(3) Eine Nachprüfung ist nicht möglich 

1. in einem Fach der Prüfung im Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10 (§ 30) und

2. in einem Fach, das bei einer Versetzung oder beim Erwerb eines Abschlusses oder einer Berechtigung zum Notenausgleich her- angezogen werden soll.

(4) Kommen für die Nachprüfung mehrere Fächer in Betracht, wählt die Schülerin oder der Schüler das Fach.
(5) Für das Verfahren gilt § 23 Absatz 3, 4 und 6.
(6) Wer auf Grund des Ergebnisses der Nachprüfung die Abschluss- oder Berechtigungsbedingungen erfüllt, hat damit den Abschluss oder die Berechtigung erworben. Die Schülerin oder der Schüler erhält ein neues Zeugnis mit einer um eine Notenstufe verbesserten No- te. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die Nachprüfung bestanden wurde. Im Übrigen gilt § 7. 

 

Das Abschlussverfahren

Für das zentrale Anschlussverfahren gelten folgende Regelungen:

 

§ 30 Allgemeine Bestimmungen
(1) Der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) werden in Klasse 10 der Hauptschule, der Gesamtschule und der Sekundarschule nach einem Abchlussverfahren erworben. Dies gilt auch für den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) und eines dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschlusses in der Realschule. Die Noten im Zeugnis am Ende der Klasse 10 beruhen auf 

1. den schulischen Leistungen in der Klasse 10 sowie Prüfungen in
den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch und

2. den schulischen Leistungen im zweiten Halbjahr der Klasse 10
(§ 22 Absatz 2) in den übrigen Fächern.

Im Gymnasium werden diese Abschlüsse nach Maßgabe der Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe erworben. 

(2) Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 der öffentlichen und der als Ersatzschulen genehmigten Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Sekundarschulen nehmen an den Prüfungen teil. 

(3) Für die Prüfungen an einer Schule ist im Rahmen der Vorgaben des Ministeriums die Schulleiterin oder der Schulleiter oder eine von ihr oder ihm mit der Koordination beauftragte Lehrkraft verantwortlich. 

 

§ 31 Gliederung und Zeit der Prüfungen, Abschlusskonferenz
(1) Die Prüfungen werden schriftlich abgelegt, in den Fällen des § 34 Absatz 2 und 3 auch mündlich.
(2) Das Ministerium bestimmt den landeseinheitlichen Termin für die schriftlichen Prüfungen und den Zeitraum für die mündlichen Prüfungen. 

(3) Über die Vergabe des Abschlusses und der Berechtigung ent- scheidet die Klassenkonferenz als Abschlusskonferenz. Für das Verfahren gilt § 50 Schulgesetz NRW entsprechend, soweit sich für die Prüfungen in den Fächern gemäß § 30 Absatz 1 Nummer 1 aus die- sem Abschnitt nichts Anderes ergibt. 

 

§ 32 Vornote, Prüfungsnote, Abschlussnote
(1) In jedem Prüfungsfach setzt die Fachlehrerin oder der Fachlehrer vor dem Termin für die mündliche Prüfung die Vornote fest. Sie beruht auf den Leistungen seit Beginn des Schuljahres. 

(2) Jede Prüfungsarbeit ist nach Maßgabe des § 33 Absatz 3 mit einer Note zu bewerten (Prüfungsnote). 

(3) Die Abschlussnote beruht je zur Hälfte auf der Vornote und auf der Prüfungsnote, in den Fällen des § 34 Absatz 2 und 3 im Verhältnis 5 : 3 : 2 auf der Vornote, der Prüfungsnote und dem Ergebnis der mündlichen Prüfung. Ergeben sich in den Fällen des § 34 Absatz 2 und 3 bei der Berechnung der Abschlussnote Dezimalstellen, so ist bis ein- schließlich zur Dezimalstelle 5 die bessere Note festzusetzen. Die Abschlussnote wird in das Zeugnis übernommen. 

 

§ 33 Schriftliche Prüfung
(1) Das Ministerium stellt landeseinheitliche Prüfungsaufgaben und bestimmt die Bearbeitungsdauer.
(2) Die Prüfungsaufgaben beruhen auf den Unterrichtsvorgaben für die Schulformen der Sekundarstufe I. Sie erstrecken sich auf die erwarteten Lernergebnisse am Ende der Klasse 10. 

(3) Die Fachlehrerin oder der Fachlehrer beurteilt und bewertet die Prüfungsarbeit im Rahmen der vom Ministerium erstellten Beurteilungs- und Bewertungsgrundsätze und schlägt eine Note vor. Die Schulleiterin oder der Schulleiter beauftragt eine zweite Lehrkraft mit der Zweitkorrektur. Weichen die Notenvorschläge voneinander ab und können sich die Lehrkräfte nicht einigen, zieht die Schulleiterin oder der Schulleiter eine weitere Lehrkraft hinzu. In diesem Fall wird die Note im Rahmen der vorgeschlagenen Noten durch Mehrheitsbeschluss festgesetzt. 

 

§ 34 Weiteres Verfahren
(1) Weichen die Vornote und die Prüfungsnote um eine Note voneinander ab, bestimmt die Fachlehrerin oder der Fachlehrer in Abstimmung mit der Zweitkorrektorin oder dem Zweitkorrektor die Abschlussnote.
(2) Weichen die Vornote und die Prüfungsnote um zwei Noten voneinander ab, findet eine mündliche Prüfung statt, wenn die Schülerin oder der Schüler es wünscht. 

(3) In allen anderen Fällen, in denen die Vornote und die Prüfungsnote voneinander abweichen, findet eine mündliche Prüfung statt. 

 

§ 35 Fachprüfungsausschüsse
Für die mündliche Prüfung und für die Entscheidungen über die Abschlussnote in den Fällen des § 34 Absatz 2 und 3 werden Fachprüfungsausschüsse gebildet. Einem Fachprüfungsausschuss gehören an: 

1. die Schulleiterin oder der Schulleiter oder eine von ihr oder ihm
beauftragte Lehrkraft (Vorsitz),

2. die Fachlehrerin oder der Fachlehrer und

3. eine weitere von der Schulleiterin oder dem Schulleiter benannte Lehrkraft.
§ 36 Mündliche Prüfung

  1. (1)Die mündliche Prüfung dauert je Schülerin oder Schüler in der Regel 15 Minuten. Sie ist eine Einzelprüfung. 

 

§ 37 Erwerb des Abschlusses und der Berechtigung
(1) Nach der mündlichen Prüfung stellt die Abschlusskonferenz die Prüfungsergebnisse fest. 

(2) Die Abschlusskonferenz stellt auf Grund der schulischen Leistungen in der Klasse 10 sowie der Prüfungsergebnisse (§ 30 Absatz 1) fest, welchen Abschluss und welche Berechtigung gemäß §§ 41 bis 43 die Schülerin oder der Schüler erworben hat. 

 

§ 38 Erkrankung, Versäumnis, Täuschungsversuch
(1) Eine Schülerin oder ein Schüler kann Prüfungen nachholen, die sie oder er wegen einer durch ärztliches Attest nachgewiesenen Krankheit oder aus einem anderen nicht zu vertretenden Grund ver- säumt hat. In den anderen Fällen wird eine nicht erbrachte Leistung 

wie eine ungenügende Leistung bewertet. 

(2) Bei einem Täuschungsversuch gelten die Vorschriften für die Leistungsbewertung (§ 6 Absatz 7) entsprechend. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter. 

 

§ 39 Wiederholung der Klasse 10 

Wer als Schülerin oder Schüler 

6. der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder den angestrebten mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife),

nicht erreicht hat, kann die Klasse 10 einmal wiederholen und nimmt danach erneut an der Prüfung teil. § 2 und § 24 bleiben unberührt. 

 

 

Tabellarische Übersicht zu den Abschlüssen an der Nelson-Mandela-Schule

 

Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (§40, 3)

 

Fächergruppe 1:

D, M

Unterricht auf der E-Ebene

nicht erforderlich

G-Ebene

mindestens 4

Fächergruppe 2 :

E, WP, übrige Fächer

E, WP

mindestens 4

übrige Fächer

mindestens 4

 

mögliche Defizite: 

1x Note 5 in Fächergruppe 1 und 1x Note 5 oder 6 in Fächergruppe 2, 

oder
1x Note 5 in Fächergruppe 2 und 

1x Note 5 oder 6 in Fächergruppe 2 (wenn Fächergruppe 1 ohne Defizit) 

5 auf der Erweiterungsebene wird als 4 auf der Grundebene gewertet. (Kurswechsel)

 

Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (§41, 3)

 

Fächergruppe 1:

D, M, AL, NW

Unterricht auf der E-Ebene

nicht erforderlich

G-Ebene

mindestens 4

Fächergruppe 2 :

E, WP, übrige Fächer

E, WP

mindestens 4

übrige Fächer

mindestens 4

 

mögliche Defizite: 

1x Note 5 in Fächergruppe 1 und 1x Note 5 oder 6 in Fächergruppe 2, 

oder
1x Note 5 in Fächergruppe 2 und 

1x Note 5 oder 6 in Fächergruppe 2 (wenn Fächergruppe 1 ohne Defizit) 

5 auf der Erweiterungsebene wird nicht als 4 auf der Grundebene gewertet.

 

Mittlerer Schulabschluss

Fächergruppe 1:

D, M, E, WP 

Fächergruppe 2 :

übrige Fächer auch PH oder CH (differenziert)

E-Ebene:

mind. 4

mind. 4

G-Ebene:

mind. 3

mind. 3

WP:

mindestens 4

 

übrige Fächer

2 x 3 ; ansonsten Note 4 

 

mögliche Defizite:

1 x eine Note schlechter in Fachgruppe 1 oder Fachgruppe 2, falls Ausgleich in gleicher Fachgruppe um eine Note besser 

und 

1 x um bis zu zwei Noten schlechter in Fachgruppe 2 (ohne Ausgleich) 

Fachgruppe 1 darf Fachgruppe 2 ausgleichen - nicht aber umgekehrt 

 

 

Mittlerer Schulabschluss mit Qualifikation zum Besuch der Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe

Fächergruppe 1:

D, M, E, WP 

 

Fächergruppe 2:

übrige Fächer auch PH oder CH (differenziert)

 

E-Ebene:

mind. 3

mind. 3

mind. 3

G-Ebene:

mind. 2

 

 

WP:

mindestens 3

 

 

übrige Fächer

alle mindestens 3

 

1 x eine Note schlechter in Fachgruppe 1 mit Ausgleich in Fachgruppe 1
und
maximal 2x Note 4 und 1x Note 4 o. 5 

in Fachgruppe 2 mit entsprechend vielen Ausgleichsnoten (z.B. 3 x Note 2) 

Fachgruppe 1 darf Fachgruppe 2 ausgleichen - nicht aber umgekehrt

 

Mittlerer Schulabschluss mit besonderer Qualifikation

Unter bestimmten Bedingungen kann die Qualifikation für den Besuch der Qualifikationsphase der Gymnasialen Oberstufe erworben werden, die Einführungsphase kann dann übersprungen werden. Ob das empfehlenswert ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

 

   
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